Das Lernen stärken
Bildung ist das Fundament unserer Wissensgesellschaft. Unsere Defizite und Probleme im internationalen Vergleich werden seit vielen Jahren thematisiert (PISA). Das vorliegende Kalletaler Schulgutachten kommt zu dem Schluss, dass die Schulentwicklung im Kalletal negativ verläuft. Die CDU Kalletal hat sich von der starren Betrachtungsweise eines dreifach gegliederten Schulsystems verabschiedet. Gleichwohl sind uns mit unserem gegenwärtigen Schulrecht in Nordrhein-Westfalen enge Grenzen gesetzt, die wir auch im Kalletal derzeit nicht überschreiten können.
Ich setze deshalb darauf, mit den vorhandenen Möglichkeiten unsere Bildungslandschaft im Kalletal fit für die Zukunft zu machen. Dies kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten - Schulträger, Schulen, Kindergärten und Eltern - die Entwicklung des Schul- und Bildungsstandortes Kalletal als Gemeinschaftsaufgabe mit dem Ziel einer Qualitäts- und Attraktivitätssteigerung unserer Bildungseinrichtungen begreifen.
Ich will ...
- ... die Anzahl der Kindergärten zur optimalen Versorgung überprüft wissen und in der Frage der ausreichenden Versorgung nachfrageorientiert vorgehen.
- ... eine bessere Kooperation unserer Kindergärten mit den Grundschulen erreichen. Der Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule ist für Kinder eine große Herausforderung. Kindergärten und Grundschulen müssen ihre Angebote besser aufeinander abstimmen. Das gibt Kindern in der Übergangsphase die nötige Sicherheit und stärkt sie von Anfang an in ihrer Entwicklung.
- ... mich für die Förderung lernschwacher Kinder und Jugendlicher stark machen.
- ... mich für die frühzeitige Förderung der Lernstarken und Begabten einsetzen.
- ... mich für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung engagieren.
- ... mich für die bessere Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund einsetzen.
- ... unsere Grundschulstandorte dauerhaft festlegen und sie durch einen Grundschulverbund stärken.
- ... einen Schulverbund im Bereich der Sekundarstufe I (5. bis 10. Klasse) einrichten, der jedoch die Eigenständigkeit von Haupt- und Realschule wahrt. Ich nenne das „verzahnen ohne zu verschmelzen“. Beide Schulen können auf diese Weise voneinander profitieren und ihr Angebot erweitern und attraktiver machen.
- ... eine Zusammenarbeit mit den umliegenden Schulträgern im Sekundarstufe-II-Bereich anstreben. Das schafft Angebotsvielfalt und Aufwandsreduktion.
- ... mich dafür engagieren, dass ergänzend attraktive Komplementärangebote als unerlässlicher Bestandteil eines erfolgreichen Ganztageskonzeptes in den Schulalltag integriert werden. (z. B. Bücherei, KJK, Musikschule etc.). Wenn möglich, könnten auch Privatpersonen gewonnen werden, um personelle Engpässe auszugleichen. Ich halte es sogar für denkbar, dass ältere Schülerinnen und Schüler selbst in die Lehrerrolle schlüpfen und z. B. Jazztanzworkshops anbieten.
- ... eine noch stärkere Praxis- und Berufsorientierung voranbringen, indem das Know-How von Firmen, Handwerk und Verwaltung genutzt wird. Die Beteiligten profitieren voneinander (Workshops, Unterrichtsreihen, Praktika).